Am 17. Juni 2026 tauschte die Jahrgangsstufe 11 das Klassenzimmer gegen die Kulturstadt Weimar. Auf dem Programm stand eine spannende Zeitreise von der Weimarer Klassik bis hin zur Geburtsstunde des Bauhauses.
Unsere Tour startete im Wohnhaus des bekannten Friedrich Schiller. Es war faszinierend zu sehen, wie der berühmte Dichter mit seiner Familie lebte. Besonders sein Arbeitszimmer, in dem Werke wie Wilhelm Tell entstanden, beeindruckte uns.
Danach ging es weiter zu Schillers bestem Freund: Johann Wolfgang von Goethe. Wir besichtigten sein bekanntes Gartenhaus im Park an der Ilm. Das schlichte Haus zeigt eine ganz andere Seite des sonst so prunkvollen Geheimrats des Wissenschaftlers und Dichters. Hier suchte Goethe die Nähe zur Natur und schrieb unter anderem das berühmte Gedicht Erlkönig. Dank Frau Rosenbaums Führung erfuhren wir auch viele interessante und kaum bekannte Aspekte über Goethe als Mensch.
Vom 18. Jahrhundert ging es direkt ins Jahr 1923. Mit dem Haus am Horn besuchten wir das einzige Architekturbeispiel des frühen Bauhauses in Weimar. Der Kontrast zu den historischen Dichterhäusern könnte nicht größer sein, denn es war quadratisch und funktional. Das moderne Aussehen der ausgestellten Möbelstücke und Spielzeuge findet sich auch heute noch wieder, was uns sehr überraschte.
Zwischen den Besuchen der Sehenswürdigkeiten hatten wir viel Freizeit, die wir bei sonnigem Wetter im Park an der Ilm oder in Restaurants verbringen konnten. So kam ein guter Wechsel zwischen wissenswerten Besuchen verschiedener historischer Orte und lustigen Erlebnissen innerhalb unseres Jahrgangs zustande.
Zusammengefasst würde ich behaupten, war die Exkursion eine abwechslungsreiche Möglichkeit, das Leben der Weimarer Berühmtheiten Goethe und Schiller besser nachvollziehen zu können. Dadurch konnte man die im Unterricht erfahrenen Biografien nachempfinden und sich vergegenwärtigen, dass diese Menschen die weitere Literaturentwicklung stark prägten.
geschrieben von: Amelie Jung















