- Geschrieben von: Bender, W.

Das bundesweite Schulprojekt „WasserVision – Wasser ist Leben.“ ist am 04.11.2025 zu Gast an unserer Schule. Projektträger der WasserVision sind die Entwicklungsorganisation „Help – Hilfe zur Selbsthilfe“, Hamburg Wasser, der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der Verbund kommunaler Unternehmen (VKU) sowie der Deutschen Städtetag. “. Mit finanzieller Unterstützung vom BMZ und mit Unterstützung vom NABU.
Projektinhalte: Jeder Mensch, jede Pflanze braucht Wasser. Wir benötigen es zum Anbau unserer Nahrungsmittel, als Trinkwasser, für die Herstellung von Industriewaren, Konsumgütern und Energie. Unser energie- und wasserintensiver Lebensstil sowie Wasserverschwendung und -verschmutzung haben gewaltige Auswirkungen auf Menschen und Natur. Verschärft wird die Situation durch den fortschreitenden Klimawandel, der zu immer mehr Wetterextremen mit Folgen wie Überschwemmungen oder längeren Dürreperioden führt. Es ist Zeit für ein Umdenken.
Die Veranstaltung ermöglicht Jugendlichen, sich mit dem Thema „Wasser“ ganzheitlich und interdisziplinär aus naturwissenschaftlicher, politischer, ökonomischer und ethischer Sicht auseinanderzusetzen. Sie werden motiviert, Stellung zu beziehen und ihre Zukunft mitzugestalten. Damit unterstützt „WasserVision – Wasser ist Leben“ die schulische Bildungsarbeit für eine nachhaltige Entwicklung.

Die Multivision e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Seit 1998 werden jährlich ca. 1.000 Umwelt- und Politikbildungsveranstaltungen an weiterführenden Schulen durchgeführt und somit ca. 150.000 Schüler und Schülerinnen erreicht. Der Verein wurde wiederholt von der deutschen UNESCO-Kommission und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung für das vorbildliche Engagement und die qualitative Umsetzung von Projekten im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgezeichnet.
Der Verein „die Multivision“ hat die Mission, Jugendliche über die wesentlichen Fakten zu informieren, die uns und unsere Umwelt bedrohen und ihnen die globalen Zusammenhänge aufzeigen. Es geht um die zentrale Frage: Wie gelingt eine nachhaltige und global gerechte Wasserwirtschaft? Was können wir tun, um uns und unser Wasser zu schützen und was kann jeder Einzelne dazu beitragen?
- Geschrieben von: Winkelmann, E.
Wie schnell schmeißt man heutzutage nicht mehr gebrauchtes Materialien weg. Auch an unserem Gymnasium fällt durch den Wechsel der abgenutzten Bestuhlung in den Unterrichtsräumen Sperrmüll an.
Nach einer Inspiration von der Documenta in Kassel werden nun ausgesonderte Schülerstühle einer neuen Nutzung zugeführt.
Verantwortlich ist der Klimaclub unseres Hauses, der sich zum ersten Mal am 05.12.2024 im Haus II traf. Nach der Vorarbeit, der Trennung der Holzteile vom Stuhlgestell, wurde nun durch interessierte, handwerklich begabte und helfende Schüler unseres Gymnasiums gebohrt, gehämmert, gesägt, geschliffen und geschraubt. Aus der etwas anderen Art des Zusammenbaus von Stuhlgestellen und der Bearbeitung von Holzplatten entsteht nun ein erstes, neues Wandregal für einen Unterrichtsraum im Haus II. Wenn das erste Regal passend steht, wird es nicht mehr so schwer sein, weitere Regale nutzbringend für unsere Unterrichtsräume und Nebenräume herzustellen. Man weiß ja nun, wie es geht.
Auch neue Tische können nach dieser geschickten Bauweise und der Inspiration von der Documenta hergestellt werden.
Die Mitstreiter im Klimaprojekt starten im Januar weitere Aktionen. Somit kann zum Winterfest (Tag der offenen Tür) am 08.02.2025 erstmals das Ergebnis der Öffentlichkeit präsentiert werden.
Wie toll war die erste Aktion, aus Altem Neues in einem gemeinschaftlichen Miteinander entstehen zu lassen und sich dabei für die Allgemeinheit nutzbringend zu engagieren. UND: Es tat ja nicht mal weh.
Dieses Projekt wird durch handwerklich erfahrene Erwachsene begleitet.
Die fleißigen Mitstreiter des Klimaclubs




- Geschrieben von: Bender, W.
Klimaschulprojekt „Ökosystem Wald“ der Klassenstufen 6 und 11
Am Montag, dem 17. Juni 2024 pilgerten unsere drei sechsten Klassen mit ihren Klassenlehrern in den Werdauer Wald in die Nähe des Werdauer Ortsteils Leubnitz-Forst. Dort wurden Sie von Schülern der Biologiekurse 11 in Empfang genommen. Die drei Klassen mussten an drei Stationen je eine Stunde arbeiten und ihr im Unterricht erlangtes Wissen unter Beweis stellen. Die Stationen „Ökosystem Mischwald“ und „Ökosystem Monokultur“ wurden dabei durch unsere Elfer vorbereitet und betreut. An einer weiteren Station wurde das Projekt durch viel Wissenswertes zum Thema Wasserkreislauf vervollständigt. Die Aufgabe für die einzelnen Schülergruppen bestand darin, mit Hilfe der an den Stationen ausgeteilten Arbeitsblätter einen Exkursionshefter anzufertigen. Diese Arbeitsblätter mussten während der Arbeit an den Stationen richtig vervollständigt werden. Die Schüler bedankten sich am Ende der Veranstaltung bei allen Helfern und Stationsbetreuern mit einem herzlichen Applaus. Ein Zeichen, dass dieser besondere Unterrichtstag für die meisten eine willkommene Abwechslung in der Natur darstellte.
Ein herzliches Dankeschön auch noch an alle Schüler, die sich sehr akribisch auf ihre Lehrtätigkeit im Wald vorbereitet hatten und den „Kleineren“ viel Wissenswertes zum Thema präsentierten.
- Geschrieben von: Bender, W.
Im Zeitraum vom 31.01-01.02.2024 habe ich, zusammen mit zwei anderen Schüler/innen der Klassenstufe 9 und unserem Biologielehrer Herr Höra, an der Klimaschulkonferenz teilgenommen. Am 31.01 konnten wir im Homeoffice über Zoom an verschiedenen online Austauschforen teilnehmen. Wir hatten die Möglichkeit, uns mit unterschiedlichen Klimaschulen in Hamburg, Füssen und Dresden über deren Klimaprojekte zu unterhalten und so neue Ideen für unsere eigene Schule zu gewinnen. Dabei hat mich besonders das Projekt der Schule in Füssen begeistert. Das Gymnasium in Füssen pflegt nun schon seit mehreren Jahren eine Partnerschaft zu zwei Slum-Schulen in Bangladesh. Diese unterstützen sie mit Spenden, welche sie zum Beispiel durch einen Kleider-Flohmarkt eingenommen haben.
Am 01.02. sind wir zusammen, als Vertreter unserer Schule, in die Dreikönigskirche nach Dresden gefahren. Dort hat uns ein tolles Programm und viel neuer Input erwartet. Am Vormittag konnten wir zusehen, wie 20 neue Schulen den Titel >>Klimaschule<< verliehen bekommen haben. Es war spannend, in den Präsentationen der anderen Schulen, die Gelände- und Innenraumgestaltung der Klimaschulen zu sehen und so Anregungen zu sammeln. Danach haben wir an unterschiedlichen Workshops teilgenommen, bei denen wir erneut Ideen für eigene Projekte bekamen. Außerdem wurde uns die Kampagne „vorausschlau“ der SMEKUL zum Thema erneuerbare Energien vorgestellt.
Abschließend kann ich nur sagen, dass ich sehr froh bin, die Möglichkeit bekommen zu haben, an der KSK mitgewirkt zu haben. Wir konnten als Gruppe so viele Dinge in Erfahrung bringen und haben viel neues gelernt. Ich freue mich auf die Zukunft und alle weiteren Projekte und Veränderungen an unserem Gymnasium.
Wir haben durch die vergangenen Tage den Entschluss gefasst, die Planung einer eigenen Klima AG anzugehen. Zunächst hatte ich die Vermutung, dass nur wenige Schüler/innen Interesse haben, sich zusätzlich außerschulisch zu engagieren. Aber zu meiner Überraschung sind viele meiner Klassenkameraden auf meine Nachfrage hin, sehr interessiert etwas zu verändern. Denn unsere Schule bietet uns noch sehr viel Raum etwas zu planen, erschaffen und zu erneuern. Wir sind alle sehr motiviert mit dieser neuen Möglichkeit einer AG, etwas zu unternehmen, um mehr für das Klima dieser Erde zu tun.
Hannah Gaidies 9/1

- Geschrieben von: Bender, W.
Ein Unterrichtsprojekt der besonderen Art ist nun zu einem Ende gekommen und das fertige Endprodukt kann
betrachtet werden.







