- Geschrieben von: Winkelmann, E.
Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen stellten sich sieben mutige Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Jury, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 bis 10 sowie drei Deutschlehrerinnen.
Zunächst präsentierten die Vorlesenden ihren selbst gewählten Text. Bewertet wurden dabei insbesondere Lesetechnik, Interpretation und die Auswahl der Textstelle. Außerdem mussten die Schülerinnen und Schüler ihr Buch kurz vorstellen und die gewählte Szene in den Handlungskontext einordnen.
Im zweiten Teil des Wettbewerbs stand ein Fremdtext auf dem Programm: ein Auszug aus dem Roman Krabat von Otfried Preußler. Die vielen sorbischen Namen machten diesen Abschnitt zu einer sprachlichen Herausforderung für alle Beteiligten.
Am Ende überzeugte Rahel Linke (6/2) die Jury besonders und erreichte 153 von 175 möglichen Punkten. Mit ihrem Wahltext Dream Keeper von Chen Jiatong setzte sie sich an die Spitze des Teilnehmerfelds.
Knapp dahinter folgte Paul Zimmermann (6/3) mit lediglich fünf Punkten Rückstand. Er las eine Passage aus Immer wieder dieser Michel von Astrid Lindgren.
Den dritten Platz belegte Luisa Hennig (6/1), die mit 143 Punkten und ihrem Wahltext Foxgirls von Sabine Städing ebenfalls eine starke Leistung zeigte.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren beeindruckenden Vorträgen und ihrem Mut, vor Publikum zu lesen! Zusätzlich wünschen wie Rahel viel Erfolg bei dem kommenden Kreisentscheid im Februar.


geschrieben von E. Winkelmann (FL Deutsch)
- Geschrieben von: Winkelmann, E.
Auch in diesem Jahr durften sich unsere Fünftklässler wieder über eine ganz besondere Aktion zum Welttag des Buches freuen: Unter dem Motto "Ich schenk dir eine Geschichte" erhielten alle Schüler das diesjährige Buch „Cool wie Bolle“ – eine humorvolle und spannende Geschichte, die bei vielen direkt für Lesefreude sorgte:
Die Zwillinge Bodo und Lea wollen unbedingt zur coolsten Poolparty des Sommers – ihre Nachbarin Mira lädt nämlich alle ein, nur sie nicht. Bodo hat eine Vermutung: Sie gelten einfach nicht als „cool“ genug. Also hat er eine Idee. Er entwickelt ein Trainingsprogramm, mit dem sie in nur einer Woche zum angesagtesten Geschwisterpaar der ganzen Schule werden sollen. Doch schnell wird klar: So einfach ist das mit der Coolness nicht. Was heißt eigentlich, cool zu sein – und kann man das überhaupt lernen?
Unter der engagierten Leitung von Frau Modes vom "Bastelgeschäft und Buchhandlung Rohleder" nahmen die Kinder an einer kreativen Mitmach-Aktion teil. Passend zum Buch lösten sie in kleinen Gruppen knifflige Rätsel, die Aufmerksamkeit und eine Portion Scharfsinn forderten. Zum Abschluss wurde unter den Teilnehmern noch ein Gewinner ausgelost, der sich über eine kleine Überraschung freuen durfte.
Die gelungene Aktion zeigt einmal mehr, wie wichtig und schön es ist, Kinder für Bücher zu begeistern.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Modes und das Team von Rohleder für die Organisation!

- Geschrieben von: Winkelmann, E.
Am 06.08.2024 fand ein Poetry Slam Workshop mit dem zweifachen deutschsprachigen Vizemeister Phillip Herold in der 8/3 statt. Wir als HUM-MEL Redaktion waren für zwei Stunden mit dabei.
Aber was ist Poetry Slam eigentlich und um was geht es? Diese Fragen können wir euch nun beantworten.
Bei einem Poetry Slam trägt man einen selbstgeschriebenen Text vor Zuschauern, welche gleichzeitig die Jury sind, vor. Dieser Text kann ein Gedicht sein, aber genauso gut auch ein einfacher Text, welcher lustig, ernst oder geschichtlich ist, man kann also seiner Kreativität freien Lauf lassen und über das schrieben, was einem durch den Kopf geht.
Viele Regeln gibt es bei so einem Poetry Slam nicht, nur vier einfache Regeln, die leicht einzuhalten sind.
- Es müssen selbstgeschriebene Texte sein.
- Man darf auf der Bühne keine Hilfsmittel benutzen, da es dort nur um den Inhalt des Textes und den Vortrag geht und um nichts anderes.
- Es gibt ein Zeitlimit, welches in Deutschland bei sechs Minuten liegt. Dieses muss natürlich nicht komplett ausgenutzt werden, man kann auch mit einem einminütigen Text auftreten.
- Die letzte und wichtigste Regel ist, dass man als Zuhörer immer die Poeten respektiert und sich niemals über diese lustig macht -„Respect the poets“.
Die letzte Regel ist besonders wichtig, da es um Achtung des Vortragenden und seine poetischen Leistungen geht.
Phillip Herold (33) hat schon in jungen Jahren angefangen, seine ersten Texte und Gedichte zu schreiben. Bei seinem Workshop hat er uns zuerst in die Materie Poetry Slam eingeführt. Nun ging es daran, sich selbst auszuprobieren und an eigenen Texten zu versuchen. Wie auf der Poetry Slam-Bühne galt es, auch auf „unserer Klassenbühne“ die geschriebenen Ergebnisse zu präsentieren. Jeder hat dort sein Bestes gegeben, ist bei diesem Workshop aus sich herausgegangen und hat etwas zu Papier gebracht, was er bisher nicht für möglich hielt. So sind viele lustige, aber auch emotionale Texte entstanden.
Der Klasse 8/3 hat es sehr gefallen und alle haben vieles übers Schreiben dazugelernt.
In den zwei Stunden, in denen wir da waren, hatten wir viel Spaß dabei, etwas Neues zu lernen und auszuprobieren. Wir hoffen, dass Philipp Herold irgendwann mal wieder kommt, damit auch andere Klassen in die Welt des Poetry Slams eintauchen können.
Und wer weiß, vielleicht steht der eine oder andere irgendwann wirklich auf einer Poetry-Slam-Bühne und trägt seinen Text vor.
geschrieben von: Lina und Madlen, HUM-MEL-Redaktion
Lernen von den Profis - ein Workshop im Poetry Slam
Am 06. August 2024 durften wir Schüler und Schülerinnen der Klasse 8/3 in die Welt des Poetry Slam reinschnuppern.
Beim Poetry Slam geht es darum, selbstgeschriebene Texte bei einem Wettbewerb vorzustellen. Es können jede Art von Texten sein, beispielsweise Gedichte oder Rapp-Lyrics. Hauptsache, es ist alles von einem selbst geschrieben.
Mit seiner lockeren und coolen Art begleitete uns Philipp Herold, zweifacher deutschsprachiger Vizemeister im Poetry Slam, fünf Stunden lang in diesem Thema. Er zeigte uns die Kunst der Poetry Slam, indem er einige seiner eigenen Texte vorlas, die er selbst geschrieben hatte.
Wir waren von diesen Texten sehr beeindruckt und wollten es dann selbst einmal versuchen. Das gute am Poetry Slam ist, es gibt kein Richtig oder Falsch. Gerade für uns Schüler und Schülerinnen ist es gut, mal nicht das zu schreiben, was von uns verlangt wird und wo wir am Ende auch noch befürchten müssen, das ist falsch ist und wir eine schlechte Note bekommen. Für mich war es einfach befreiend, mal nicht unter Druck zu stehen und zu befürchten, es falsch zu machen. Klar hat Phillip uns am Anfang eine kleine Hilfe gegeben, damit wir erstmal überhaupt Ideen kriegen, aber am Ende war trotzdem alles richtig, und wenn es darüber war, dass man selbst eigentlich nie etwas zu Papier bekommt.
So durften wir unsere Kreativität unter Beweis stellen. Auch wenn meine Klasse und ich am Anfang skeptisch waren, als uns das Projekt vorgestellt wurde, hatten wir am Ende sehr viel Spaß beim Schreiben. Und selbst der Schüler, welcher immer Schwierigkeiten hatte, im Deutschunterricht eine ganze A 4 Seite voll zu schreiben, hat es geschafft, das ganze Blatt mit seinen Gedanken zu füllen, einfach so. Bei diesem Projekt haben wir uns mehr oder weniger selbst bewiesen, was eigentlich in uns steckt. Ich selbst kann es nur empfehlen, sich mal über Poetry Slam zu informieren und es einfach mal auszuprobieren.
geschrieben von: Isabella-Marie Walnsch Kl. 8/3


- Geschrieben von: Großmann, J.
Einen besonderen Projekttag im Rahmen des Deutschunterrichts erlebte die Klasse 7/2 im Werdauer Stadt- und Dampfmaschinenmuseum Werdau. Nach einer kurzen Museumsführung erstellten die Schüler*innen in Gruppenarbeit ein eigenes Drehbuch, wobei besondere Ausstellungsstücke einbezogen wurden. Kreativ ging es danach an die filmische Umsetzung. Mittels hochwertiger Tablets entstanden Fotos sowie kleine Videoclips, die anschließend von der Gruppe zu einem Kurzfilm bearbeitet wurden. Dabei produzierten die Schüler*innen in konzentrierter und motivierter Arbeitsweise ganz unterschiedliche Filme, zum Beispiel Detektivgeschichten oder humorvolle Episoden. Stolz präsentierten alle am Ende ihre Ergebnisse, bevor diese beim MIC-Youtubekanal veröffentlicht wurden. Schauspielerisches Talent, eine passende Kameraführung, verantwortungsvoller Umgang mit Medien sowie Wertschätzung für die regionalen Ausstellungsstücke des Museums waren dabei gefragt. Ein gelungener Tag mit einer anderen Perspektive auf das Museum und aktiven Lernprozessen begeisterte die Schüler*innen. Wir danken herzlich dem Team des Museums Werdau sowie den Veranstaltern des Projektes vom Verein für Medienbildung Zwickau für das tolle Angebot.
J.Großmann (FL Deutsch/Ethik)
- Geschrieben von: Winkelmann, E.
Am 28.05.2024 machte die Jahrgangsstufe 11 einen Ausflug in die Stadt Weimar. Begleitet wurden wir von unseren Deutschlehrern Frau Winkelmann, Frau Bohne und Herrn Bensch.
Gestartet sind wir um 07:45 Uhr an der Schule. Nach der anderthalbstündigen Busfahrt erreichten wir die Stadt, welche häufig mit Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller in Verbindung gebracht wird. Diese beiden Dichter waren Mittelpunkt des Ausfluges.
Zunächst besuchten wir Schillers Wohnhaus, indem er mit seiner Frau Charlotte sowie seinen Kindern die letzten drei Lebens- und Schaffensjahre verbrachte. Das Haus gibt durch die vielen Räume, die mit teilweise originaler Einrichtung aber auch mit Ergänzungen ausgestattet sind, einen Einblick in das Leben und Schaffen des Dichters.
Anschließend besichtigten wird das Goethe-Nationalmuseum. Besonders hierbei ist zum einen die Ausstellung „Lebensfluten – Tatensturm“ im Erweiterungsbau, welche das vielschichtige und bewegte Leben des Dichters beleuchtet. Zum anderen beinhaltet das Museum sein früheres Wohnhaus, in welchem man die Wohnräume von Goethe und seiner Frau Christiane, sein Arbeitszimmer und die Bibliothek besichtigen kann sowie den schön angelegten und blumenreichen Hausgarten.
Zuletzt schauten wir uns Goethes Gartenhaus an, welches idyllisch im Park an der Ilm gelegen ist. Die wenigen Räume sind zum Teil mit Originalmöbeln ausgestattet und in der ehemaligen Küche kann man eine Sonderausstellung besichtigen. Der ehemals verwilderte Garten wurde durch Goethe neu gestaltet und angelegt. Diesen feinen Garten kann man auch heute noch bewundern. Besonders spannend waren die Anekdoten zu seinem Privatleben erzählt von Frau Bohne.
Neben diesen drei Stationen hatten wir Schüler genug Zeit und Möglichkeiten die Stadt Weimar selbst zu erkunden, somit kam die Verpflegung und der Spaß auch nicht zu kurz.
Gegen 16:30 Uhr machten wir uns auf den Rückweg.
Der Ausflug war ein voller Erfolg. Neben den zahlreichen Informationen zu den beiden Dichtern konnten wir durch die historische und kulturreiche Weltstadt schlendern.
Anna Buchwald








