- Geschrieben von: Bender, W.
Am frühen Morgen des letzten Feriensamstages war es endlich wieder soweit: Wir, 13 Schülerinnen und Schüler aus den Lateinkursen der Klassenstufen 10 und 11, reisten zum ersten Mal seit 2019 zusammen mit Frau Kürbs und Herrn Becher nach Rom.
Um 03:30 Uhr startete der Bus an unserem Humboldt-Gymnasium und brachte uns zum Flughafen Prag. Nach einem entspannten Hinflug folgte das erste „Kennenlernen“ der Stadt. Bei einem sonnigen „Stadtbummel“ konnten wir bereits berühmte Sehenswürdigkeiten wie die Spanische Treppe und auch den Trevibrunnen bestaunen.
Am nächsten Tag stand ein Trip in die Hafenstadt Ostia an, wo der Tiber in das Mittelmeer mündet. Dort besichtigten wir das sehr gut erhaltene antike Zentrum. Besonders imposant war der Mosaikboden einer antiken Terme. Ein kurzer Strandbesuch mit einer Runde Volleyball durfte natürlich auch nicht fehlen!
Am nächsten Tag verließ unsere Reisegruppe „Bella Italia“ und reiste in den kleinsten Staat der Erde - Vatikanstadt. Dort besuchten wir den Petersdom und die vatikanischen Grotten mit vielen Gräbern ehemaliger Päpste. Abgerundet wurde das Ganze mit dem Aufstieg zur Kuppel. Wir meisterten über 500 Treppenstufen und wurden mit einem gigantischen Blick über die „Ewige Stadt“ belohnt.
Am letzten Tag folgte das kulturelle Highlight für uns Lateiner: Der Besuch des Kolosseum und des Forum Romanum. Ein beeindruckendes Erlebnis, welches die Romreise perfekt abrundete.
Am Mittwoch, dem 22.10.25, ging es dann wieder mit den Flieger in Richtung Heimat.
In Erinnerung bleiben die tollen zahlreichen kulturellen Einblicke, die vielen lustigen Momente als Gruppe und natürlich Pizza, Pasta, Tiramisu und das vorzügliche Gelato!
„Ich fand besonders gut, dass wir viele Sehenswürdigkeiten gesehen haben und dass wir so gut als Gruppe harmoniert haben und ich würde es allen Schülern weiter empfehlen.“ (Klara Neumann)
„Ich fand besonders Ostia Antica mit seinen Ruinen sehr interessant und spannend.“ (Leopold Tresch)
Sophia Bechmann (10/1)
- Geschrieben von: Bender, W.

Am Donnerstag, dem 19.01., fuhren wir, die Lateinkurse der Klasse 7 und 10 sowie unsere Fachlehrerinnen Frau Kürbs und Frau Badewitz mit dem Zug durch die schöne Winterlandschaft von Zwickau nach Chemnitz.
Von dort aus gingen wir gemeinsam zum Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz. Die Lateiner wollten mehr über die Geschichte und den Untergang von Pompeji und Herculaneum, den Vesuv und das Leben in der Antike erfahren. Herr Weiße nahm uns mit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit. Er zeigte uns den Alltag der Menschen in den beiden Städten Pompeji und Herculaneum und den Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 n. Chr. Veranschaulicht wurde uns die Katastrophe des Ausbruchs und die Panik der Menschen besonders gut durch die Gipsabdrücke der dort lebenden Menschen im Angesicht des Todes. Es zeigt deutlich, wie die Menschen von diesem Ereignis überrascht wurden. Viele Dinge wie z.B. Geschirr, Schmuck, Möbel und Masken versuchten die Bewohner der Städte noch zu retten. Selbst die damaligen Speisen konnten Archäologen noch deuten. Diese Fundstücke wurden durch die Asche konserviert und deshalb bis in die heutige Zeit gut erhalten.
Mit vielen Eindrücken in unseren Köpfen fuhren wir zurück nach Zwickau und konnten während der Zugfahrt alles noch einmal auf uns wirken lassen. Es war eine gelungene Exkursion und wer weiß, vielleicht führt uns auch einmal der Weg nach Pompeji und Herculaneum; einen Vorgeschmack haben wir schon bekommen.
Kurt Kramer
Klasse 7/3










